| Auszug aus der Festschrift zum 25. Geburtstag der "Gesine von Papenburg" | ||
| Die Geschichte der Schmack | Die friesischen Schmacken | |
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Die Schmack “Gesine von Papenburg” ist ein zweimastiges Segelschiff mit einem Großmast und einem Besanmast. Sie ist 19 m lang und 5 m breit und verfügt über einen Laderaum, der früher etwa 100 t Güter befördern konnte. Die Mannschaft bestand früher aus 5 Personen. Für Papenburg ist die Schmack das Schiff, mit dem die Papenburger von der reinen Torfwirtschaft zur Frachtwirtschaft übergingen. Es wurde in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts in großer Stückzahl auf 19 Papenburger Werften gebaut und fuhr auf der Ostsee, der Nordsee und an der Atlantikküste und transportierte dabei vornehmlich Wein, Salz, Getreide, Holz und Fertigwaren. |
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Papenburg entstand aus dem Moor. Siedler gruben Kanäle in das Moor, erhielten Moorgrundstücke zugewiesen und bauten Torf ab. Der abgebaute Torf wurde nach Ostfriesland verkauft und bildete damit die Existenzgrundlage der Siedler. Schifffahrt und Schiffbau führten dann in der Mitte des 19. Jahrhunderts zur Blüte. So segelten um 1860 etwa 200 Schiffe unter Papenburger Flagge auf den Meeren, 23 Werften produzierten etwa 60 Segelschiffe ( Schmacken, Kuffen, Schooner, ....) pro Jahr. Etwa 1000 Papenburger waren dabei auf See, weitere 1000 im Schiffbau beschäftigt. |
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